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Pflanzungsanweisungen
(Benutzerhinweise)

Sehr geehrter Kunde/sehr geehrte Kundin!

Die Holland Alma GmbH. und die Produzentengruppe Első-Metész bittet Sie, die Pflanzungsanweisungen noch bevor die Pflanzung der Pfröpflinge und Bäume aufmerksam zu lesen, denn diese sind die sog. Benutzerhinweise für die erfolgreiche Produktion.

Übername der Pfröpflinge:

Während der Qualitäts- und Quantitätskontrolle der Pfröpflinge und Bäume wir bitten um die persönliche Dabeisein oder die eines Beauftragten damit die genaue Anzahl und Qualität der übernommenen Bäume kontrolliert werden kann. Während der Qualitätsübernahme bitte beachten Sie die Gesundheit der Wurzel und dass sie frei von Wurzelkropf sind. Übernehmen Sie von unsren Kollegen nur gesunde Pfröpflinge, die frei von Verletzungen sind, aufrecht stehen und mit Kallus an den Schnittstellen versehen sind, sowie die frei von Schaderreger, Krankheiten und deren Symptome sind. Hätten Sie irgendeine Bemerkung, bitte geben Sie uns während der Aufladung gleich Bescheid. Die möglicherweise defekte, beschädigte, nicht standardgemäße Pfröpflinge werden nur währen der Aufladung umtauscht.

Transport der Pfröpflinge:

Liefern Sie Ihre Pfröpflinge / Baume ausschließlich in einem geschlossenen oder mit Planen versehenen Fahrzeug! Falls Sie das Pflanzenmaterial ferner transportieren, es ist empfohlen, das Wurzelsystem nass zu halten. Dafür bitten Sie um die Hilfe unserer Kollegen. Im Falle eines Transports mit nicht geschlossenem Fahrzeug fallen die eventuellen Transportschäden an den Kunde an. Die Tatsache des offenen Transports wird auf den Pfropfausgabeschein aufgeführt.

Vorfrucht, Vorbereitung des Standortes:

Der erste Schritt einer Obstplantagepflanzung ist der Auswahl der geeignete Vorfrucht. Geeignete Vorfrüchte sind: verschiedene Getreidearten und Intensivkulturen. Mit diesen Kulturen wird gesichert, dass das der Boden in den vorigen Jahren frei von Unkräutern und in gutem Kulturzustand war. Wiese und Alfalfa, sowie unkultiviertes Brachland sind ausdrücklich schlechte Vorfrüchte. In diesen Fällen muss man mit vielen Unkrautsamen und Bodenschädlinge rechnen.

Bei der Vorbereitung der Fläche soll man in Betracht nehmen, dass eine Kultur für sogar mehrere Jahrzehnte gepflanzt wird. Der Grundbearbeitung muss tief genug sein, vor allem in Felde mit schweren Böden. Dies bedeutet nicht unbedingt tief Pflügen, manchmal kann man mit einer tieferen Lockerung besseres Ergebnis erreichen. Noch bevor der Grundbearbeitung soll das organische Düngemittel ausgebracht werden – falls es die Bodenuntersuchungsergebnisse oder unsere selektive Entscheidung für begründet halten. Als organische Düngemittel benutzen Sie immer reifen Stallmist und düngen Sie immer die ganze Fläche. (Düngen Sie nie ausschließlich die damalige Reihen oder die Gruben.) Nachdem Sie den Stallmist untergepflückt haben, sollten Mineraldünger und Bodendesinfektionsmittel ausgebracht und flach eingearbeitet (mit einer Scheibe) werden. Stallmist, Mineraldünger und Bodendesinfektionsmittel dürfen nie in die Grube ausgebracht werden. Diese Mittel dürfen nie mit dem Wurzelsystem in Kontakt kommen. Nach der Bodendesinfektion lassen Sie den Boden etwa zwei Wochen lüften und nur danach fangen Sie an zu pflanzen. Die Grube soll groß genug sein damit das ganze Wurzelsystem in ihnen ohne Bruch oder Antrieb genug Platz fürs Wachstum hat. Je größere Bodenvolumen gelockert wird, desto günstiger das Wachstum und die Entwicklung der Bäume wird. Die gegrabene Grube ist immer besser, als der der mit einem Dreher vorbereitet wurde. Auch wenn die Bäume in dem Frühling gepflanzt werden, lohnt es sich noch während des Herbstes die Gruben vorzubereiten, damit sie noch durch den Winterfrost gelockert werden können.

Vorübergehende Lagerung der Bäume und ihre Vorbereitung für die Pflanzung.

Falls die Bäume nicht direkt nach dem Transport gepflanzt werden, müssen sie vorübergehend gelagert werden. Am besten werden die Bäume 20 cm höher vom Wurzelnack mit Boden bedeckt. Diese Lagergruben dürfen nicht mit Luft gefüllt werden, deswegen sollen sie abgetreten werden. Ein Mittel gegen Nagetiere (z. B. Redentin) soll in diese Grube eingesetzt werden.

Das Wurzelsystem der Pflänzlinge soll – fürs je bessere Wachstum – zurückgeschnitten werden. Die größere, nicht verzweigte Wurzel sollten auf ihre zwei-drittel zurückgeschnitten werden. Wurzelhaare sollten ungerührt werden. Tonbrei kann auch verwendet werden, d.h. bevor der Pflanzung eine eher tiefere Grube gegraben werden muss, in dem ein dünner Schlamm gemacht wird. Das Wurzelsystem der Pflänzlinge soll in ihm eingetaucht werden und danach auf ihre stelle gepflanzt werden. In diese Brei kann das Wurzelwachstum fördernde Mittel (z.B. Radifarm) und kontakte Fungizide gemischt werden – aber auf keinen Fall mit einem Kupfergehalt. Auf keinen Fall dürfen Bodendesinfektionsmittel oder andere Zusatzstoffe zugegeben werden, da giftig für die Wurzel sein könnten.

Pflanzung.

Pflänzlinge sollten in der Pflanzengrube so eingerichtet werden, dass ihre Wurzel nicht angetrieben oder gebrochen wird. Es ist empfohlen die Tiefe so einzustellen, dass sich der Wund der Inokulation etwa 2-5 cm über der Bodenoberfläche befindet. Falls der Edel unter die Bodenoberfläche gelangt, kann es vorkommen, dass er von der Unterlage runterkommt und eigene Wurzel bildet. Diese Bäume werden zu intensiv wachsen und verschlechtern die Homogenität der Plantage. Der Wund der Inokulation oder der Pfropfung soll die Windrichtung gegenüberstehen, damit kann es vermeiden werden, das später die Pflänzling auf der Bodenoberfläche bricht.

Auf das Wurzelsystem soll der Pflänzling in der Grube mit lockerem, mürbem Boden bedeckt und gut eingestampft werden. Nach der Pflanzung – falls der Boden trocken ist – muss man unbedingt bewässern. Auf den oberen Teil der Grube kann das Düngemittel „Agroblen“ mit Dauerwirkung um den Wurzelnack gestreut werden. Kein anderes Düngemittel darf in der Nähe der Wurzel der Pflänzling gesetzt werden.

Führen Sie ein Tagebuch über die Pflanzung, in dem alle Bedingungen und Umstände der Pflanzung aufgeführt werden. (Unterlage, Sorte, Stückzahlen, Karte, genaue Platzierung, Herkunft, Nummer und Orientierung der Reihen, Beschreibung der Vorbereitungsmaßnahmen). Es ist wichtig, dieses Tagebuch während der Pflegearbeiten weiterzuführen.

Maßnahmen nach der Pflanzung

Um die Förderung des Wachstums der Pflänzlinge die mehrmalige Bewässerung nach der Pflanzung ist unentbehrlich. (In dem Fall von einigen Unterlagen, wie M9, M26, BA-29 es ist später in der Vegetation ebenso wichtig.)

Daneben ist es sehr wichtig, die Pfröpflinge zurückzuschneiden. Ohne Zurückschneiden kann man nur mit begrenztem Wachstum rechnen. In dem Fall der schwachwachsenden Unterlagen (M9, M26, Ba-29) soll die Krone in der Höhe von 75-85 cm geschnitten werden, bei starkwachsenden Unterlagen (MM106, MM111, mirabolan, Wildkirsche, Wildbirne) ist diese Höhe 90-100 cm. Mit einem schwachen Schnitt bekommt man keine schönen Seitenreiser. Im Falle von Pflänzlingen mit Krone sollten die Seitenzweige auf 2-4 Knospen (immer innere-obere Richtung), und der Hauptzweig auf 5-8 Knospen zurückgeschnitten werden. Ohne Zurückschneiden gibt es keine oder nur sehr schwaches Wachstum!

Behalten Sie den Boden unter den gepflanzten Pflänzlingen immer sauber und frei von Unkräutern. In den ersten zwei Jahren führen Sie die Unkrautregulierung nur mit der Hacke durch, denn neben unkrautausrottende Wirkung bewegt und lüftet diese Maßnahme auch den Boden. Ab dem dritten Jahr dürfen auch einige Herbizide ausgebracht werden.

Man darf die Schutzmaßnahmen gegen Nagetiere – Feldmäuse, Mäuse – nicht außer Acht lassen. Streuen Sie Nagetier-vertilgende Chemikalien um den Wurzelnack der angepflanzten Bäume. Vor allem im Winter soll man darauf achten. Eine Feldmaus kann den Wurzelnack eines zwei-dreijährigen Pflänzlings innerhalb von einigen Tagen nagen. Vorsicht: diese Chemikalien haben blutgerinnungshindernde Wirkung, verwenden Sie sie nur da, wo sich Kinder und Warmblüter nicht Zugang verschaffen. Die Wirkung kommt erst nach einigen Tagen und ist irreversibel. Bei der Ausbringung tragen Sie immer Schutzhandschuhe und waschen Sie sich die Hände sorgfältig.

Ähnliche Schaden werden durch Rehen und Hasen verursacht. Im Winter ist es empfehlenswert, auch die einzäunte Felder – ab und zu – zu kontrollieren, damit man sicher wird, dass keine Wildtiere Schaden verursacht haben. Um die Stämme der jungen Pflänzlinge zu schützen, kann ein dafür geeignetes Netz verwendet werden.

Bitte, folgen Sie unsere Ratschläge! Vielen Dank, dass Sie uns vertrauen.



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